Smartphones für Menschen mit bipolar affektiver Erkrankung – BIPAPP

Veränderungen in der körperlichen Aktivitäten, im Schlaf-Wach-Rhythmus und in der digitalen Kommunikation sind typische Frühwarnzeichen der bipolaren Erkrankung, werden jedoch oft zu spät entdeckt. Nun wird untersucht, ob die BiP-APP als innovative, technologische und zeitgerechte Unterstützung in der Früherkennung der Erkrankung genutzt werden.

Eingereicht von: Dr.med.univ. Frederike Fellendorf
Firma/Universität: Medizinische Universität Graz – Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Homepage: www.medunigraz.at
Kooperationspartner: Meemo-tec OG

Die bipolare Erkrankung stellt durch eine Prävalenz von bis zu 5% als schwere chronische psychische Erkrankung eine große Herausforderung für das gesamte Gesundheitswesen dar. Eine Behandlung, die Episoden früher erkennt und so den Verlauf der einzelnen Episode positiv beeinflussen kann, wäre daher für die gesamte Gesellschaft wünschenswert. In der heutigen Zeit haben in der westlichen Welt die meisten Menschen ein Smartphone, welches sie oft genug bei sich tragen, um valide Daten über Bewegungsmuster aufzuzeichnen. Da derzeit die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung im ambulanten Setting zeitlich limitiert ist, sind Behandelnde auf die subjektiven retrospektiven Angaben angewiesen beziehungsweise können nur punktuell die Symptomatik einschätzen. Die BiP-APP würde hierbei ein Tool darstellen, das individuell objektiv Daten liefert. Über technisch maßgeschneidertes (graphisches) Feedback und psychoedukative Vorschläge soll die Selbstwirksamkeit der Betroffenen gestärkt werden.

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