Aktivierung des Tumorsuppressors p53 in Leberzellen durch Fasten

Leberzellkarzinom ist weltweit die zweit-tödlichste Krebserkrankung. Die mäßige Effizienz der verwendeten Chemotherapie verlangt nach neuen Therapieansätzen. Die Aktivierung des Tumorsuppressors p53 in Leberzellen durch Fasten wird als eine neue, die Chemotherapie unterstützende Maßnahme untersucht.

Eingereicht von: Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Dl Andreas Prokesch
Firma/Universität: Medizinische Universität Graz
Homepage: www.medunigraz.at
Kooperationspartner: Bayer HealthCare Pharmaceuticals Inc.

Da das Leberzellkarzinom weltweit die zweit-tödlichste Krebserkrankung ist und die Inzidenz, mit der Verbreitung des metabolischem Syndrom, ständig steigt, handelt es sich bei dieser Krankheit um ein immer größer werdendes volksgesundheitliches Problem. life-science.eu - Foto: (c) Andreas ProkeschDie hohe Morbidität vom Leberzellkarzinom ergibt sich aus der Ineffizienz der verwendeten Chemotherapie, die nur eine minimal lebensverlängernde Wirkung hat. In anderen Krebsarten wurde Kalorienreduktion schon zur Unterstützung der Chemotherapie eingesetzt. Unsere Vor-Daten zeigen dass auch im Falle von Leberzellkarzinom-Zellen. Dies soll nun in speziellen Tiermodellen getestet werden. Die Ergebnisse dieser Studien könnten den Einsatz von Kalorienreduktion als Unterstützung von Chemotherapie in der Behandlung von Leberzellkarzinom als neue therapeutische Option etablieren. Mit der Untersuchung eines spezifischen Mechanismus (p53 Aktivierung in der Leber), könnte eine solche Therapie (nach Bestimmung des p53 Status) auf  individuelle Patienten eingestellt werden.

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