life-science-success2017-N08A3485-2Traditionelle chemische Verfahren, die bei der Herstellung von Wirkstoffen der Kosmetik-, Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie zum Einsatz kommen, werden durch biologische Verfahren unter Einsatz von Enzymen ersetzt. Da diese Verfahren unter physiologischen Bedingungen bei neutralem pH Wert, unter Atmosphärendruck und ohne toxische Metallsalze in Wasser als Reaktionsmedium ablaufen, sind sie selektiver und erzielen daher stark reduzierte Produktionskosten.

Eingereicht von: Prof. Dr. Kurt Faber
Firma/Universität: Universität Graz
in Kooperation mit: L'Oreal R&I

Die Verwendung von Kohlendioxid (CO2) als Synthesebaustein für die Herstellung von Wirksubstanzen für kosmetische Anwendungen mit Katalysatoren aus der Natur (Enzymen) verläuft im Gegensatz zu traditionellen chemischen Verfahren unter milden (physiologischen) Reaktionsbedingungen in wässriger Lösung unter Verwendung von Bicarbonat (Speisesoda) als CO2-Quelle. Zahlreiche Naturstoffe aus Pflanzenextrakten (wie z. B. Resveratrol) konnten mit dieser Methode hochselektiv in die gewünschten Carboxylierungprodukte übergeführt werden, die eine verbesserte Wasserlöslichkeit und eine erhöhte Stabilität gegen Sonnenlicht aufweisen. Analoge chemische Verfahren benötigen hohen CO2-Überdruck (50-120 Bar) und erhöhte Reaktionstemperatur (100-150°C), dadurch kommt es häufig zu Produktgemischen, die bei der Aufarbeitung aufwändig getrennt werden müssen. Das biologische Verfahren ist hoch selektiv, das so erhaltene Produkt darf als 'natürlich' bezeichnet werden und erzielt daher einen um ein Vielfaches höheren Preis.

 

 

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