life-science-success2017-N08A3491-2Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei österreichischen Männern mit mehr als 1100 Toten jährlich. Eine neu entwickelte Detektionsmethode, - bei der mithilfe eines Drahtes, der direkt in die Armvene eingeführt wird und wobei therapierelevante Biomarker isoliert werden, - soll dabei helfen, eine optimale Behandlungsstrategie zu finden.

Eingereicht von: Amin El-Heliebi, PhD
Firma/Universität: Medizinische Universität Graz
in Kooperation mit: GILUPI GmbH

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Jährlich erkranken österreichweit 4500 Personen, wobei etwa jeder vierte stirbt. Prostatakrebs steht in Verbindung mit dem Androgenrezeptor. Eine Fehlregulierung dieses Androgenrezeptors ist an der Entstehung von Krebs beteiligt. Antihormontherapien können diese Fehlregulierung beheben, allerdings entwickeln viele Patienten eine Therapieresistenz und die Krankheit schreitet wieder voran. Ein neu entdeckter Biomarker kann Auskunft darüber geben, ob eine Resistenz auftritt und eine Änderung der Standard-Therapie notwendig wird. Die große Schwierigkeit liegt darin, dass für die Detektion kontinuierlich Nadelbiopsien durchgeführt werden müssten. Diese sind allerdings sehr invasiv und daher nicht zumutbar. "Unsere Methode basiert darauf, diese invasiven Nadelbiopsien zu umgehen. Dazu isolieren wir Biomarker direkt aus dem Blut von Patienten und suchen nach Resistenz verursachenden Veränderungen. Wir haben dafür eigens eine Methode entwickelt, die auf kurzen DNA- Fragmenten basiert (Patent-PCT/EP2016/077068)", El-Heliebi. Der klare Vorteil ist die Möglichkeit einer kontinuierlichen Verlaufskontrolle während der Therapie. Diese sind ähnlich einer simplen Blutabnahme. Dadurch kann frühzeitig auf aufkommende Resistenzen reagiert werden und eine personalisierte Therapie ist möglich.

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