life-science-success2017-N08A3490-2Neben der klassischen Gentechnik werden zunehmend neue Züchtungstechniken in der Pflanzenzüchtung angewandt. Molekulargenetische Untersuchungen sollen Risiken, die von diesen Techniken ausgehen können, frühzeitig erkennen. Ziel ist ein standardisiertes Verfahren zur Identifizierung unbeabsichtigter Effekte bei modifizierten Pflanzen.

Eingereicht von: Sina-Elisabeth Ben Ali, MSc
Firma/Universität: Universität Wien - Institut für Ernährungswissenschaften
in Kooperation mit: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)

Neben dem Einsatz der klassischen Gentechnik werden zunehmend neue Züchtungstechniken, auch als Genome Editing bezeichnet, in der Pflanzenforschung angewandt. Anders als bei der bisher eingesetzten Gentechnik werden beim Genome Editing keine artfremden Genkonstrukte in Genome eingeführt, sondern die vorhandene DNA gezielt verändert. Die Insertion eines fremden Gens in einen pflanzlichen Organismus kann zu unbeabsichtigten Effekten führen, welche sich unter anderem auf das Genexpressionsmuster sowie epigenetische Prozesse der Pflanze auswirken können. Auch neue Züchtungsmethoden können unbeabsichtigte Effekte mit sich bringen. Um unbeabsichtigte Effekte zu identifizieren, vergelicht das Projektteam Transkriptomprofile genetisch veränderter (GV) Pflanzen mit isogenen, nicht GV Pflanzen. Hierfür verwenden sie unter anderem Next Generation Sequencing. Bei signifikanten Unterschieden in der Genexpression wird die biologische Bedeutung der betroffenen Gene analysiert, um eine Bewertung der Effekte zu ermöglichen. Ziel ist ein standardisiertes Verfahren zur Identifizierung unbeabsichtigter Effekte bei modifizierten Pflanzen.

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