life-science-success2017-N08A3487-2Herstellung eines Antikörpers, der metastasierungsspezifische Antigene im Melanom erkennen kann und diesen Antikörper wirtschaftlich zu verwerten. Damit soll eine genauere Diagnose möglich werden, die es erlaubt, Rückschlüsse über die Progression der Krankheit zu ziehen und dementsprechend die Behandlung der Patienten zu wählen.

Eingereicht von: Birgit Schütz, MSc
Firma/Universität: Medizinische Universität Wien
in Kooperation mit: Sciotec Diagnostics GmbH Tulln, IMC FH Krems

Das Melanom ist die aggressivste Form des Hautkrebses und auch der am häufigsten auftretende Tumor in jungen Erwachsenen. Die frühe Erkennung von jenen Primärtumoren, die Metastasen entwickeln können ist daher sehr wichtig. Trotz neuester Fortschritte in der Melanom-Therapie gibt es noch keinen Tumormarker, der dazu in der Lage ist.  Daher wurde ein polyklonales Antiserum entwickelt, das gegen metastatisches Melanom gerichtet ist. Dazu hat das Team ein neuartiges Zellkultursystem entwickelt, das auf isogenen Klonen humaner Zelllinien basiert. Die Aufreinigung des Serums erfolgt durch konsekutive Affinitätschromatographie. Die Methode, unter Verwendung von kompletten Tumorlysaten, ist ein neuartiger Ansatz in der Herstellung von Biomarkern. Der resultierende Antikörper, genannt MHA-3, zeigt eine starke Bindungsaffinität gegenüber metastatischen Melanomzelllinien, sowohl in vitro als auch in vivo. Tests auf humanen Melanomproben zeigen ebenfalls gute Ergebnisse. Im Vergleich zu S100b, einem Standard-Marker in der Melanom Diagnose, ist  MHA-3 in der Lage zwischen metastasierendem und nicht metastasierendem Melanom zu unterscheiden und die Färbung korreliert stärker mit dem Tumorstadium. Mittels Proteomanalyse konnten Antigene identifiziert werden, die vom Antikörper erkannt werden und auch mit der Progression vom Melanom in Verbindung stehen.

Dieser Antikörper stellt somit ein neues Mittel zur Melanom Diagnose dar.

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