Das kooperative Projekt NanoKult entwickelt ein industriefähiges Verfahren zur Massenentsäuerung von Dokumenten, Büchern oder Schriften aus der Zeit zwischen 1840 bis 1960. Diese Dokumente zerfallen durch die Freisetzung von Säure im Papier. Mit Hilfe des Verfahrens kann ein entscheidender Teil unseres kulturellen Erbes konserviert und erhalten werden.

Eingereicht von: Univ.-Prof. Dr. Volker Ribitsch
Firma/Universität: Universität Graz
in Kooperation mit: Donau-Universität Krems, Ferdinand Berger & Söhne GmbH, GVB Gutmann'sche Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft

Ein Großteil des Kulturschatzes aus 1840-1960 umfasst Dokumente, Bücher und Kunstwerke auf Papierbasis. Papier aus dieser Zeit zerfällt buchstäblich durch produktionsbedingte Säurebildung, was weltweiten Schaden für Bibliotheken und Archive verursacht. Keines der etablierten, momentan eingesetzten Verfahren zur Massenentsäuerung bietet optimale Abhilfe.

Im Projekt NanoKult wurde ein dringend benötigter, innovativer, einstufiger und massentauglicher Prozess entwickelt. Die Grundlage des Verfahrens sind alkalischen Nanopartikel, die mit einer Hülle aus Cellulosederivaten versehen sind. Diese Partikel verteilen sich homogen in den Dokumenten, bewerkstelligen die Entsäuerung und bilden ein Depot zur Neutralisation später freigesetzter Säure. Die Cellulosederivate verbessern die mechanische Festigkeit der Dokumente wodurch sie wieder genutzt werden können. Pro Prozess werden bis zu 150 kg an Büchern und Dokumentenstapeln entsäuert (neutralisiert) und zusätzlich gereinigt. Dabei kommt es zu keiner unerwünschten Veränderung von Farb- oder Druckbild.

Wir danken den Kooperationspartnern und Sponsoren

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