life-science-success2017-N08A3483-2Die Kooperation von Kinderwunsch Institut und Biobank ermöglicht eine standardisierte Sammlung und Lagerung von unterschiedlichen Körperflüssigkeiten im Rahmen einer IVF Behandlung. Die gesammelten Proben werden auf unterschiedliche Biomarker überprüft und mit den Patientendaten kombiniert, um Ursachen und Hintergründe der Infertilität zu ergründen.

Eingereicht von: Dr. med. univ. Michael Schenk, MAS
Firma/Universität: Das Kinderwunsch Institut Schenk GmbH
in Kooperation mit: Biobank Medizinische Universität Graz

Das globale Phänomen und die Persistenz der Infertilität erklärt die steigende Anzahl an Patienten, welche sich durch in-vitro Fertilisations (IVF) Behandlung den Kinderwunsch ermöglichen wollen. Der Erfolg der IVF hängt von unterschiedlichen Faktoren und einem komplexen Zusammenspiel zwischen Reproduktionsmedizin und klinischer Embryologie ab. Das kontinuierliche Bestreben, den Prozess der IVF zu optimieren und die pränatale Forschung voran zu treiben, hat die Kooperation von Kinderwunsch Institut und Biobank Graz ins Leben gerufen.

Normalerweise werden Körperflüssigkeiten (Cumulus Zellen, Follikelflüssigkeit, Blutserum, Seminalplasma und Embryonen-Kulturüberstand) im Rahmen einer IVF Behandlung als Wegwerf-Material betrachtet. Für diese Kooperation werden sie jedoch entnommen und unter standardisierten Methoden und Techniken am Kinderwunsch Institut getrennt gesammelt und anschließend in der Biobank Graz gelagert. Ziel des Projektes ist es, einen größtmöglichen Pool an Daten von infertilen Paaren zu erhalten, um Hintergründe und Ursachen der Infertilität zu ergründen. Die gesammelten Proben werden WissenschafterInnen zur Verfügung gestellt und so die nationale und internationale Vernetzung von Forschungseinrichtungen im Bereich der Reproduktionsmedizin vorangetrieben.

Neben der Etablierung von standardisierten Methoden zur Sammlung und Lagerung humaner Proben aus dem IVF-Bereich, bezieht sich die derzeitige Forschung primär auf die Analyse von Biomarkern (z.B. Anti-Müller Hormon, oxidative Stressparameter). Eine wichtige Rolle nimmt dabei die Analyse von Follikelflüssigkeit ein, welche Aufschluss über die Qualität der Eizelle bzw. des Embryos gibt. Spezifische Biomarker Analysen werden mit den erhobenen Parametern der Patienten (z.B. Alter, BMI, Rauchverhalten, Typ der ovariellen Stimulation) verglichen und ein umfassender Datensatz generiert, welcher Aufschluss über den outcome der IVF Behandlung gibt. Neben der Biomarkerforschung wurden auch bereits erste Ergebnisse im Bereich der Mikrobiomanalyse von Seminalplasma Proben erzielt.

Wir danken den Kooperationspartnern und Sponsoren

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