life-science-success2017-N08A3262-2Die Kooperation entwickelt einen, auf antimikrobiellen Peptiden basierenden Endotoxin-Adsorber, für die unterstützende Therapie von Leberversagen, Inflammation und Sepsis entwickeln. Dazu werden die Peptide auf bioverträglichen Trägermaterialien immobilisiert. Endotoxine sind Zellwandbestandteile Gram-negativer Bakterien und können Entzündungsreaktionen sowie Gram-negative Sepsis auslösen.

Eingereicht von: Dr. Jens Hartmann
Firma/Universität: Donau-Universität Krems
in Kooperation mit: pba3 BioMed GmbH

Das Forscherteam der Donau Universität Krems und der pba3 BioMed GmbH arbeiten an der Entwicklung von extrakorporalen Verfahren zur Entfernung von Endotoxinen aus dem Blut und der Verbesserung ihrer Bioverträglichkeit. Weiters soll die Anwendung dieser Verfahren u. a. zur unterstützenden Behandlung von Leberversagen sowie von systemischen Entzündungen und Sepsis, die durch Gram-negative Keime ausgelöst wurden, dienen.
Sepsis ist eine systemische, außer Kontrolle geratene Entzündungsreaktion des Körpers auf eine Infektion. Dabei spielt das Zusammenwirken von Infektion und Immunantwort eine entscheidende Rolle: es kommt zu einer Aktivierung von Immunzellen und zur Ausschüttung von Entzündungsmediatoren ins Blut. Die dadurch verursachte Schädigung der Gefäßoberflächen (Endothel) führt zum Austritt von Flüssigkeit ins Gewebe, zur Aktivierung der Blutgerinnung, sowie zu Störungen der Blutzirkulation in feinen Gefäßen und letztlich zum Organversagen.
In Laborversuchen konnte das Team zeigen, dass die biologische Aktivität von Endotoxinen durch freies Polymyxin-B im Blut signifikant reduziert werden kann. Mit modifizierten antimikrobiellen Peptiden, die analog Polymyxin-B wirken, sollen Endotoxine aus Humanblut entfernt und so die Inflammationskaskade unterbrochen werden.

Wir danken den Kooperationspartnern und Sponsoren

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