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s.schreiner-erber-group-netBiomin / Romer Labs / Erber Group - ein "Hidden Champion" - 1983 startete Dr. Erich Erber in einer Lagerhalle in Pottenbrunn/Niederösterreich und unter Einsatz seiner gesamten Ersparnisse die Firma "Biomin". Das Unternehmen avancierte zum Global Player mit weltweit 1400 Mitarbeiter/innen (Stand06/2016). S. Schreiner, HR-Managerin bei Erber Group spricht mit G. Zechner über die Karrieremöglichkeiten in dieser Unternehmensgruppe. Foto: (c) Erber-Group

Nachhaltig führen“ beschäftigt sich damit, wie ein vernünftiges nachhaltiges Verhalten an wirtschaftliche Entscheidungsroutinen anschließbar ist und wie Führungskräfte dafür sorgen können, dass ihre Organisationen sich ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig verhalten. Jede Art der Führung ist wie ein Bumerang zu verstehen, denn die Art und Weise, wie wir uns selbst, aber auch unsere Organisationen führen, fällt wieder auf uns zurück. Photo: Dipl.-Ing. Sabine Pelzmann, MSc MBA

Jeder denkende Mensch wird erkennen, dass die Finanzkrise und ihre Folgen noch lange nicht ausgestanden sind. Immer noch leben wir wie die Made im Speck und konsumieren, als hätten wir alles unbegrenzt zur Hand und müssten nicht aufeinander Rücksicht nehmen. Foto: Dr. Arnold Mettnitzer, (c) Mettnitzer

Digitalisierte Luftbildkamera Ultra Kam revolutionierte photografisches Erfassen von Gelände.
Für die Jury der Amerikanischen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung liegt die Entscheidung „klar auf der Hand“, dass der Grazer TU-Forscher Franz Leberl als erster Preisträger überhaupt mit dem „Outstanding Technical Achievement Award“ ausgezeichnet wird. Der höchst erfolgreiche Wissenschaftsmanager Leberl hat zwei seiner Firmen an den Weltkonzern Microsoft verkauft, die erfolgreichste Luftbildkamera der Welt entwickelt – und 

Unterscheidet sich die Wissenschaft von heute von der aus der Vergangenheit?

Die Wissenschaft von heute passiert nicht mehr irgendwo in einem stillen Kämmerlein, sie sucht den Kontakt zur Öffentlichkeit, zur Wirtschaft. Wir arbeiten bereits seit langem mit der Firma Mars zusammen, wobei ich extra darauf hinweise, dass niemals versucht wurde, unsere Ergebnisse in irgendeiner Form zu beeinflussen.

 

Wie sehen Sie rückblickend die Politik?

In der Politik sehe ich die größte Schwierigkeit darin, wie politische Arbeit definiert wird. Es geht sehr oft nicht um tragfähige Lösungen, sondern um das Ausspielen von Macht. Wenn man den Finger auf einen wunden Punkt im System legt und dies fachlich argumentieren kann, wird man sehr schnell auf ganz persönlicher Ebene attackiert. Es werden plötzlich Themen diskutiert und an die Öffentlichkeit gezerrt, die absolut nichts mehr mit dem fachlichen Inhalt zu tun haben. Man steht wie nackt in der Öffentlichkeit.

Wie gestaltete sich die Rückkehr ins „normale Leben“ nach der Ministerkarriere?

Es war wie ein harter Bruch – man steht auf der Straße, hat keinen Job mehr, hat kaum Freund mehr, niemand der dich stützt in all dem Negativen des Scheiterns, hinzu kommt der mediale Vorwurf wegen der Ministergehaltsfortzahlung. Woher hätte ich sofort einen Job nehmen sollen. Der Gesundheitsbereich ist sehr überschaubar und die Positionen liegen nicht auf der Straße. Zusätzlich wurde zwei Jahre lang meine Reputation öffentlich zerstört, was einer erfolgreichen Bewerbung nicht unbedingt hilft.

Dr. Kurt Kotrschal ist Universitätsprofessor am Biologiezentrum der Universität Wien, Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau/Oberösterreich und Mitbegründer des Wolfsforschungszentrums in Ernstbrunn. Autor von etwa 200 Publikationen als Originalartikel in Fachzeitschriften, Buchbeiträge oder Bücher. Für sein Bemühen, die Wissenschaft einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, wurde er 2010 zum Wissenschafter des Jahres gewählt. Eine erfolgreiche Karriere.

Sie sind erfolgreich den Weg der Wissenschaft gegangen. Wodurch unterscheiden Sie sich von Ihren Studienkollegen?

Ich bin nicht viel anders als die anderen, vielleicht etwas kompromissloser am dranbleiben an einem Thema. Wenn mich etwas interessiert, dann lass ich mich darauf ein und gehe meiner wissenschaftlichen Neugierde nach. Vielleicht musste ich mich deshalb nie aktiv um etwas bewerben, sondern wurde immer geholt. Ellbogenakrobatik war mir immer zu wider. Als ich vor 20 Jahren in Denver um 3 Uhr morgens den Anruf bekam und mir die Stelle als Leiter des Konrad Lorenz Instituts mit der Assistenzprofessur an der Universität Wien angeboten wurde, hatte ich nicht lange überlegt.

Dr. Andrea Kdolsky studierte Medizin, war Oberärztin für Anästhesie am AKH Wien, danach stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesinstituts für Internationalen Bildungs- und Technologietransfer (BIB), dann Medizinische Geschäftsführerin der NÖ Landesklinikenholding und ist heute geschäftsführende Bereichsleiterin der Healthcare Services bei PwC Österreich.

 

Was, glauben Sie, sind Ihre persönlichen Stärken?

Die Kreativität, das Finden von Lösungen in manchmal aussichtslos erscheinenden Situationen. Ich habe Visionen, und auch die Fähigkeit, eine realistische Umsetzung zu finden. Ich verfolge ein Ziel bedingungslos, eine Eigenschaft, die in manchen Strukturen nachteilig sein kann. Diplomatie ist absolut nicht meines. Ich falle mit der Tür ins Haus, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Ich versuche Menschen mitzuziehen, sie zu begeistern. Die Kommunikation als Werkzeug auf Menschen zuzugehen und Kontakte zu knüpfen.

Kleines Land mit bunter Forschungslandschaft

Heute ist eine Generation am Werk, die auch stark an die Anwendung von Forschungsergebnissen denkt, die keine Berührungsängste mit der Öffentlichkeit und mit der Wirtschaft hat, die sogar so etwas wie \"entrepreneurial spirit\" hat. Das gab es vor 20 Jahren - abgesehen von den echten Pionieren - fast nicht. Was auch auffällt ist, dass Forschung in Österreich heute sehr international geworden ist.(Kugler)

 

Die Welten von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verbinden

Bei all meinen beruflichen Stationen war es für mich eine Voraussetzung, dass ich mich mit meiner Arbeit voll und ganz identifizieren kann. Sehr wichtig für die Qualität eines Berufes sind meiner Ansicht nach auch zahlreiche gestalterische Freiheiten und ein entsprechendes Maß an  Eigenverantwortung.(Zeppelzauer)

pichlbauerDr. Ernest Pichlbauer, vielen aus dem Fernsehen bekannt, studierte Medizin und hat sich als Buchautor von "Gesunde Zukunft - Österreichs Gesundheitsversorgung NEU" und Gesundheitsökonom einen Namen gemacht. Er ist bekannt als Kritiker, dessen Meinung nicht immer und für jeden bequem ist. Uns interessiert der Werdegang und die persönlichen Motive für diesen nicht konformen Werdegang.

open-phacts-150Die Suche nach neuen Medikamenten ist langwierig und kostspielig. Von 5.000 Wirkstoffkandidaten schafft es im Durchschnitt einer bis zum Medikament. Mit Open PHACTS gibt es nun eine innovative Plattform, die von Universitäten und Pharmafirmen gemeinsam entwickelt wurde, um riesige Datenmengen aus dem Internet für die Arzneimittelforschung zu nutzen. Foto: (c) S.Erik

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Rund um die Karriere

Der Sprung von der Ressourcenausnutzung zur Potenzialentfaltung

Dr. Arnold Mettnitzer übte  jahrelang in einer kärntner Landgemeinde beherzt und engagiert das Priesteramt aus. 2006 legte er sämtliche Kirchendienste nieder und ist seitdem als Psychotherapeut in Wien und als Vortragender tätig. Der Auseinandersetzung mit der menschlichen Seele ist er damit treu geblieben. Im Gespräch mit life-science Karriere Services spricht er über eine neue Solidarität, die Grundsehnsüchte nach deren Erfüllung jedes menschliche Wesen strebt. Foto: Dr. Arnold Mettnitzer (c)

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