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7286272Interessieren dich Tätigkeiten wie Organisieren, Gestalten, Planen, Konzepte und Strategien entwickeln? Dann könnte für dich der Beruf eines Wissenschaftsmanagers interessant sein. Hier findest du eine Übersicht über die Aufgabenfelder und Anforderungen.

Wozu braucht man Wissenschaftsmanagement?
In der Forschung sind Managementaufgaben wie koordinieren, lenken, organisieren, planen, strukturieren und verteilen wichtig, um nicht zu sagen eine Voraussetzung dafür, damit Forschung stattfinden kann.

Wissenschaftsmanager/innen leiten Institute, Forschungseinrichtungen oder leiten und koordinieren komplexe Forschungsprojekte, ohne selbst in die konkrete Forschung involviert zu sein. Viele arbeiten in Öffentlichen Einrichtungen wie Ministerien und bringen sich in die Ausarbeitung von Forschungsprogrammen, die Förderabwicklung etc. ein.

Du musst beachten, dass das Forschungsmanagement in Unternehmen, an Universitäten und im Öffentlichen Dienst völlig unterschiedliche Zielsetzungen verfolgt. Im Öffentlichen Dienst gestaltest du die Rahmenbedingungen mit, innerhalb derer Wissenschaft möglich wird, definierst nationale oder regionale Forschungsschwerpunkte. In Unternehmen bist du für eine möglichst effiziente Produktentwicklung und eine gefüllte Innovationspipeline verantwortlich. An wissenschaftlichen Einrichtungen, im speziellen in der Grundlagenforschung, steht der Erkenntnisgewinn im Vordergrund. Hier ist der Wissenschaftsmanager insbesonders darin gefordert, dass sich das Institut internationale Reputation erarbeitet, dass viel publiziert wird und die notwendigen Finanzmittel aufgebracht werden, damit Forschung möglich wird.

Als Wissenschaftsmanager/in bist du einerseits ein Gestalter aber auch ein Dienstleister für die Forscher/innen und kannst Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen auf Vordermann bringen.

Welche Ausbildung ist notwendig?
Deine fachliche Expertise gibt dir auf jeden Fall höhere Akzeptanz bei deinen wissenschaftlichen Mitarbeitern/innen, da sie sich mit ihren Problemen besser verstanden fühlen. Du erkennst vermutlich Zusammenhänge und Wechselwirkungen besser, kannst dadurch fachlich fundiertere Entscheidungen treffen. Die Ergänzung deiner Fachkompetenz mit wirtschaftlichem Know-how und methodischer sowie sozialer Kompetenz ist ideal. Du brauchst kein zweites Wirtschaftsstudium, aber betriebswirtschaftliches Basiswissen ist unumgänglich. Du brauchst auch keine sozialpsychologische Ausbildung aber Einfühlungsvermögen in andere Menschen und die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Kulturen konstruktiv zusammenzuarbeiten sind hilfreich. Du triffst Entscheidungen und unterstützt andere bei ihrer Entscheidungsfindung.

Als Wissenschaftsmanager/in bist du oft Brückenbauer zwischen den Forschern und Unternehmen oder zwischen der Forschung und einem Ministerium.

Die Berufsfelder
Die Einsatzbereiche sind breit aufgestellt und bieten neben vielseitigen Aufgaben auch große Herausforderungen. Es kommen quasi alle Positionen in Frage, bei denen es um Führung und Koordination von Wissenschafter/innen geht. Ob als Rektor/in einer Universität, Institutsleiter, Projektleiterin, F&E Abteilungsleiter, Referatsleiter in einer Forschungsfördereinrichtung, oder vergleichbares. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Forschung, indem sie Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer sich die Wissenschafter/innen optimal mit ihrer Kompetenz einbringen können.

Es gibt keinen klar definierten Karrierepfad eines Wissenschaftsmanagers. Wenn du selbst nicht direkt in der Forschung tätig sein willst, dich Wissenschaft aber dennoch interessiert, dann kann diese Schnittstelle für dich genau das Richtige sein. Es bietet dir viel Gestaltungsfreiraum, du bist am Puls der Zeit deines Fachgebietes und du kannst dich der Entwicklung von Strategien, dem Netzwerken und koordinieren von Aufgaben widmen. Wissenschaftsmanagement ist ein eigenständiges, attraktives Kompetenz- und Berufsfeld mit guten und interessanten Karrierechancen.

Für dich recherchiert:
Katharina Schabl, MSc
life-science Karriere Services

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