Implementierung eines automatisierten Netzhautscreenings auf Diabetische Retinopathie in Österreich

Die automatische Untersuchung der Netzhaut auf Diabetische Retinopathie ist eine zuverlässige und kosteneffiziente Screening-Methode. In Anbetracht der stetig steigenden Patientenzahlen und Gesundheitskosten, ist das Ziel dieses Projekts die Einführung des schnellen und sehr genauen Tools in Österreich als einem der ersten Länder weltweit.

Eingereicht von: Priv. Doz. Dr. Bianca Gerendas, MSc
Firma/Universität: Medizinische Universität Wien – Vienna Reading Center
Kooperationspartner: iDx Europe B.V.

life-science.eu - Foto: (c) Bianca GerendasDer gesellschaftliche Nutzen liegt darin, Patienten in einem Stadium zu screenen, in welchem sie normalerweise zu Zwecken der Früherkennung und Prävention untersucht werden. Diese Patienten haben keine Beschwerden, sie fühlen sich nicht krank und gehen daher oftmals nicht zum Augenarzt. Frühe Stadien können erkannt werden, die Patienten treten in spätere Stadien gar nicht erst ein, später ein oder werden früher behandelt. Dies ist kosteneffizient und ressourcensparend, denn ein spätes Krankheitsstadium ist mit mehr und teurerer (sehr viel teurerer!) Therapie verbunden als ein frühes Krankheitsstadium. Dem Patienten kann nach dem Screening ein Intervall genannt werden, in welchem er persönlich wieder untersucht werden soll, damit sein persönliches Krankheitsrisiko entsprechend behandelt wird. Das Gesundheitsbewusstsein eines Patienten ist viel höher, wenn er weiß „ich“ muss alle 6 Monate zum Arzt, denn „ich“ habe ein Risiko, als wenn es einfach eine Empfehlung gibt, dass „jeder“ alle 6 Monate zur Untersuchung soll.

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