Spezialist für NaturwissenschafterInnen
  • Spezialist für NaturwissenschafterInnen

  • Netzwerke für NaturwissenschafterInnen

Job on the Top

Apeiron, ein privates Biotechunternehmen mit Sitz in Wien, entwickelt innovative Produkte in der Immun-Onkologie. Erst kürzlich erreichte das Unternehmen für ein Immuntherapeutikum zur Behandlung des Neuroblastoms in der EU die Marktzulassung. Mit der Finanzierung durch EIB will Apeiron F&E Aktivitäten deutlich hoch fahren.

Apeiron holt sich Finanzierung von Europäischer Investitionsbank (EIB)

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen von 25 Millionen Euro an das österreichische Biotechunternehmen Apeiron Biologics AG (Apeiron). Mit den Mitteln will das Unternehmen neue Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen entwickeln. Der Fokus liegt auf seltenen Krebsarten, an denen vor allem Kinder erkranken. Ermöglicht wurde die Finanzierung für Apeiron durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Das Unternehmen arbeitet außerdem an weiteren Immuntherapien gegen Krebs – zum einen an gezielten, tumorspezifischen Ansätzen und zum anderen an Mitteln zur Stimulation des Immunsystems durch neuartige "Checkpoint-Blockade-Mechanismen", bei denen der Krebs durch die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers bekämpft werden soll.

Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken. Der für Finanzierungen in Österreich zuständige EIB-Vizepräsident Andrew McDowell sagte: "Mit ihren Finanzierungen – insbesondere für in der Spitzenforschung und -entwicklung tätige KMU's – trägt die Bank der EU maßgeblich dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Unser Darlehen an Apeiron ist ein Beispiel dafür. Apeiron ist ein innovatives Biotechunternehmen, das sich auf Bereiche konzentriert, in denen ein erheblicher ungedeckter therapeutischer Bedarf besteht. Unser Darlehen ist aufgrund seiner langen Laufzeit und der günstigen Finanzierungskonditionen mit einem hohen Zusatznutzen verbunden, da Apeiron seine F&E-Aktivitäten deutlich hochfahren kann und Apeiron wird seine Belegschaft um bis zu 25 Prozent aufstocken."

Hans Loibner, Chief Executive Officer von Apeiron, erklärte: "Wir freuen uns sehr, dass die EIB das Potenzial von Apeiron für weitere bahnbrechende F&E-Aktivitäten erkannt hat. Nachdem wir kürzlich mit unserem, am weitesten vorangeschrittenen Projekt, die Marktzulassung in der EU erreicht haben, steht unser Unternehmen mit den zusätzlichen Finanzierungsmitteln der EIB vor einer sehr vielversprechenden Zukunft."

Der für Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Jyrki Katainen, stellte fest: "Ich freue mich sehr, dass die Investitionsoffensive für Europa einen Beitrag zu wegweisenden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Apeiron für neue Arzneimittel leistet. Dieser Vertrag zeigt anschaulich, was das Engagement der Europäischen Kommission für Investitionen, Forschung und Innovation konkret bewirkt."


HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Die EIB
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.

Die Investitionsoffensive für Europa
Die Investitionsoffensive für Europa, der sogenannte Juncker-Plan, ist eine der wichtigsten Maßnahmen der EU, um die Investitionen in Europa anzukurbeln und auf diese Weise Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum zu fördern. Zu diesem Zweck werden vorhandene und neue Finanzierungsmittel intelligenter genutzt. Die EIB-Gruppe spielt bei dieser Investitionsoffensive eine zentrale Rolle. Durch Garantien aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) sind die EIB und der EIF in der Lage, einen größeren Teil des Projektrisikos zu übernehmen, was es privaten Geldgebern erleichtert, sich ebenfalls an den Projekten zu beteiligen. Außerdem gibt es neben dem EFSI den neuen Beratungsdienst EIAH, der öffentlichen und privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren. Die Investitionsoffensive zielt zudem darauf ab, in der EU investitionsfreundlichere rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Das gilt vor allem für den Digital-, den Energie- und den Kapitalmarktsektor. Im September 2016 schlug Präsident Juncker vor, den EFSI auszuweiten und hierzu seine Kapazität zu erhöhen, seine Laufzeit zu verlängern sowie seine Stärken weiter auszubauen.


Kontakt:
EIB: Christof Roche, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: +352 4379-89013
Website: www.eib.org/press

Quelle: EIB

Partnerbanner

Universitäten forschen

Wissenschaftlicher Beweis nach 50 Jahren

Der Zweite Schall ist ein quantenmechanisches Phänomen, das bisher nur in supraflüssigem Helium beobachtet werden konnte. Nun haben Physiker der Universität Innsbruck gemeinsam mit Kollegen der Universität Trient diese Ausbreitung einer Wärmewelle erstmals in einem Quantengas nachgewiesen. Sie berichten über die historische Entdeckung in der Fachzeitschrift Nature.

Weiterlesen...

Rund um die Karriere

Der perfekte Urlaub

Sieben bis zehn Tage bringen den optimalen Urlaubseffekt. Diensthandy abschalten, absolut keine E-Mails checken, mit lieben Menschen mindestens eine Woche von zu Hause wegfahren – und vor allem erinnerungswürdige, schöne Momente sammeln. So oder so ähnlich schaut laut Gerhard Blasche, Urlaubsforscher vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien, der perfekte Urlaub aus, der dann auch nachhaltige Erholungseffekte zeigt.

Weiterlesen...

Find us on Facebook