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Job on the Top

Die Lange Nacht der Museen am 7. Oktober 2017 hält Groß und Klein von 18 Uhr bis 1 Uhr morgens wach, und auch die Karl-Franzens-Universität Graz ist wieder Teil des Spektakels.

Götter, Cocktails, Laserlicht: Bei der Langen Nacht der Museen am 7. Oktober präsentiert die Uni Graz ein abwechslungsreiches Programm
Griechische Götter, exotische Cocktails, historische Bibeln, Laserlicht und vieles mehr wartet auf die BesucherInnen in den Sammlungen und Museen der Universität.

Die Standorte im Überblick:

Archäologische Sammlungen
Wie lebten die Menschen vor rund 2 000 Jahren? Hinweise darauf liefern bemalte Vasen und andere Artefakte aus der Antike, die darstellen, was damals zum Alltag gehörte. Während auf der Erde Wettkämpfe ausgetragen und Reisen unternommen wurden, vertrieben sich die Götter und Göttinnen auf dem Olymp anders ihre Zeit. Jede Gottheit war für einen bestimmten Lebensbereich zuständig und nicht selten funkten sie den Menschen dazwischen. In die antike Götterwelt eintauchen können BesucherInnen auch über die Illustrationen historischer Schriften, die von SchülerInnen der 4. Grafikklasse der Ortweinschule gefertigt wurden.

Botanischer Garten
Eine Pina Colada schlürfen oder mit Captain Mango in See stechen: Exotische Cocktails zaubern nicht nur im Urlaub ansprechende Stimmung. Mit etwas Phantasie kann man auch im kühleren Oktober an der Mur noch eine geschmacklich ansprechende Reise erleben. Doch wie sehen die Pflanzen, deren Blätter und Früchte für die beliebten Getränke verwendet werden, eigentlich aus? Im Botanischen Garten erfahren BesucherInnen mehr darüber, sowie über die rund 4 500 Pflanzenarten aus drei Klimazonen, die dort unter einem Dach leben. Die bunt beleuchteten Gewächshäuser bilden den stimmigen Rahmen für diese „Tropennacht.“

Historisch-physikalische Sammlung
Weltbewegende Forschungsleistungen nahmen in Graz ihren Anfang: Berühmte Wissenschafter wie Ernst Mach, Ludwig Boltzmann, Alfred Wegener sowie die Nobelpreisträger Victor Franz Hess und Erwin Schrödinger revolutionierten von hier aus die Physik. Zu sehen sind ihre Originalinstrumente, erklärt und vorgeführt werden verblüffende Experimente rund um Astro- und Sonnenphysik, und natürlich dürfen und sollen alle BesucherInnen gerne selbst Hand anlegen: Eine Raketenstation sowie ein physikalisches Gewinnspiel sind besonders auf die kleinsten Gäste zugeschnitten. 

UniGraz@Museum
"Bist du Bibel…?“ lautet der Name der aktuellen Sonderausstellung, die derzeit größte Bibel-Schau des Landes, mit mehr als 200 Bänden. Das am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt hat in seiner langen Geschichte die Menschen bewegt und gleichsam für Kontroversen gesorgt. In der Ausstellung können sich BesucherInnen kritisch mit dem Werk auseinandersetzen – ein Schwerpunkt ist etwa die Rolle der Frauen in der Bibel – während Kinder ihre Geschicklichkeit als SchreiberInnen auf Papyrus unter Beweis stellen. Ab 19 Uhr gibt es Vorführungen des Laser-Pioniers Franz Aussenegg, der mit der enormen Energie des gebündelten Lichts Feuer entfachen lässt.

Haus der Wissenschaft/Zeitgeschichtelabor
21 interaktive Stationen wollen in der Ausstellung „Planet Erde #7“ entdeckt werden. Führungen gibt es stündlich, gleichzeitig können BesucherInnen ab sechs Jahren experimentieren, wissenschaftlich spielen und mittels Animationen und 3-D-Brillen in die virtuellen Welten unseres Sonnensystems eintauchen. Der hauseigene „HDW“-Roboter zeigt Kindern und Erwachsenen, wie sich der Klimawandel auswirkt.

Hans Gross Kriminalmuseum
Ein Brandlegeapparat, Leimruten zum Ausräumen von Opferstöcken, Schürzen für den Hühnerdiebstahl oder eine Marmorsäule als Leichenversteck: Das sind nur einige der skurrilen und mitunter makabren Corpora Delicti, die das Hans Gross Kriminalmuseum beherbergt. Vielerlei Mordwerkzeug, Waffen, Einbruchs- und Fälschungsgeräte, teilweise durch historische Fälle belegt, zeugen von Verbrechen und düsteren Lebensgeschichten. Achtung: Derzeit ist der Schauraum nicht zugänglich, die Multimedia-Präsentationen finden daher in der Aula der Uni Graz zu jeder halben Stunde statt. Umrahmt werden sie von einem wahrlich kriminellen Konzert: Das Gitarrenduo „Blue Gecko“ vertont schaurige Geschichten in eigenwilligen Blues-Songs.

Details zu den Stationen, Tickets und Preisen unter: http://langenacht.orf.at 

Quelle: Karl-Franzens-Universität Grazt

Kontakt:
Mag.phil. Gerhild Leljak (vormals Kastrun)
Akademische Medienfachfrau | Certified Expert in Media Studies
Universitätsplatz 3, 8010 Graz
Tel.: +43/(0)316/380 - 1017
Fax: +43/(0) 316/ 380 - 9039
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: http://presse.uni-graz.at

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