Einfluss von Adhesionsmolekül CD44 (CD44v6) auf lymphatische Leukämiezellen

Es konnten vor kurzem im wissenschaftlichen Journal Blood (doi: 10.1182/blood-2017-08-802462) gezeigt werden, dass die spezifische Variante 6 des Adhesionsmoleküls CD44 (CD44v6) an der Lokalisation und Teilungsfähigkeit von chronisch lymphatischen Leukämiezellen maßgeblich beteiligt ist.

Eingereicht von: Julia Christine Gutjahr, MSc
Firma/Universität: Medical University Salzburg – 3rd Medical Department Paracelsus – Laboratory for Immunological and Molecular Cancer Research
Homepage: www.limcr.at

life-science.eu - Foto: (c) Julia Christine GutjahrObwohl die neuen Medikamente wie Ibrutinib in der chronisch lymphatischen Leukämie einen Durchbruch in der zielgerichteten Tumortherapie darstellen, sollten wir schon früh erkennen, ob diese Form der Therapie bei einzelnen Patienten anschlägt oder ob Resistenzmechanismen auftreten bzw. schon vor Therapiebeginn vorhanden sind. Das von uns untersuchte Molekül CD44v6 würde sich hierbei als Marker für einen Fortbestand der aktiven Erkrankung eignen. Das Auftreten von CD44v6-positiven CLL Zellen im Blut ist leicht mittels Durchflusszytometrie zu bestimmen und würde hierbei auf eine fortschreitende Leukämie hinweisen. Da CD44v6 ausschließlich auf aktivierten, sich teilenden CLL Zellen vorkommt, wäre es zudem ein „Target“ für diesen proliferierenden Tumorzellpool.

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