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s-hofschlaeger pixelioEinfach zum Nachdenken Den legendären Ausspruch „Wer Visionen hat, der braucht einen Arzt“ könnte man erweitern um „Wer keine Visionen mehr hat, hat aufgehört lebendig zu sein“. Der hat aufgehört, Ziele zu verfolgen. Foto: (c) S.Hofschlaeger/pixelio.de

Visionen sind noch keine Realität, sondern erst ein, mit Gefühlen besetztes Abenteuer im Kopf. Aber sie ist eine treibende Kraft, sie gibt Orientierung und zeigt die Richtung, wohin die Entwicklung gehen kann.

Eine neue Epoche kündigt sich an

Vermutlich sind wir heute Zeitzeugen einer Epoche, in der ein neues Kapitel der Geschichte geschrieben werden wird. Seinerzeit haben, je nach Interpretation, die Erfindung des Buchdruckes, die Entdeckung Amerikas oder Martin Luther die Neuzeit eingeläutet. Durch den Buchdruck erfuhr  das Wissen eine weite Verbreitung, denn es war nicht mehr an die direkte Weitergabe von einer Person zur anderen, gebunden. Plötzlich konnten viele Menschen auf den Erkenntnissen anderer weiter aufbauen. Es war die Geburtsstunde für Universitäten. Im 19. Jht. eröffneten die Arbeitsteilung und das Fließband das Industriezeitalter.
Heute stehen wir vor völlig neuen Dimensionen der Wissensgenerierung und -verbreitung sowie vor dem Einsatz selbstlernender, autonom funktionierender Techniken, die dem Menschen Tätigkeiten und Entscheidungen abnehmen werden. Faktoren, die, wenn man eine Analogie zur Geschichte zieht, geeignet erscheinen, neue Epochen einzuleiten. Aber wohin wollen wir uns mit diesen neuen Möglichkeiten entwickeln?

Der „Herdentrieb“

Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus – abgesehen vom Reflex, wenn ein Nerv direkt gereizt wird. Wir handeln und reagieren, wie wir aufgrund unserer Persönlichkeit veranlagt sind und wie wir es von und mit unserer Umwelt gelernt haben. Die Modebranche führt uns unsere „Lernfähigkeit“ eindrucksvoll vor Augen. Manche Trends mögen noch so hässlich sein, wenn sie lange genug als ästhetisch angepriesen werden, werden sie irgendwann als schön, zumindest als „cool“ empfunden. Was für die Modebranche gilt, gilt auch für jeden anderen Bereich. Dieser „Herdentrieb“ ist in Bezug auf Mode harmlos, doch eine mangelnde Fähigkeit zu eigenständigem, verantwortungsbewusstem Denken, kann in anderen Zusammenhängen fatale Konsequenzen nach sich ziehen.

Eine Vision, die verbindet

Wir können diesen „Herdentrieb“ aber auch nutzen und die Aufmerksamkeit Vieler ständig auf die Stärken und Potenziale lenken. Eine Vision kreieren, in der jeder und jede einen Platz haben, in der jeder wertgeschätzt, glücklich und in Frieden leben kann. Diese Vision auch immer wieder kommunizieren, mit anderen teilen und weiterentwickeln, sich die Zeit nehmen und ein gemeinsames inneres Bild entstehen lassen, wie es im Idealfall sein könnte, in einer Welt, in der jeder und jede sich wiederfindet.

Ein Kommentar von DI Gisela Zechner

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