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Gedanken-zum-Nationalfeiertag....und keiner weiß, warum. Was würde wohl eine Befragung unter den Einwohnern Österreich’s ergeben, wenn man sie danach fragt: „Was feiern wir am 26. Oktober?“ Käme zur Antwort: „Ein Fest des Fitmarsches und eines gut markierten Wanderwegenetzes“?

Ein Meilenstein der Geschichte

Wer weiß es heute wirklich noch, dass vor 60 Jahren am 26. Oktober der letzte Besatzungssoldat Österreich verlassen hatte. Wenn man sich vor Augen führt, was dieses Ereignis damals für die Bevölkerung bedeutet haben muss, dass sie es zum Staatsfeiertag erhoben hat. Sie konnten auf 10 Jahre Frieden zurück blicken und einer ebenso friedlichen Zukunft ohne Besatzungssoldaten entgegen sehen - frei, demokratisch und souverän. Ein Meilenstein der Geschichte -, auch wenn im Grunde nicht mehr passiert ist, als dass jemand in den Zug eingestiegen und davon gefahren ist. Doch für die Menschen hat eine neue Ära begonnen. Dieser kleine Rest der ehemaligen K.u.K. Donaumonarchie und später des Großdeutschen Reiches war schon seit 11 Jahren erfolgreich einen friedlichen, demokratischen Weg gegangen und ist nun endgültig auf sich allein gestellt - und siehe da, er hat seine Hausaufgaben bravourös gemeistert.

Das verschenkte Jubiläum

Mit 2015 und 2016 gehen nun zwei Jubiläumsjahre zu Ende in denen wir viel zum Thema Friede und Demokratie zu feiern oder zu gedenken gehabt hätten, was dazu alles notwendig ist, welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnet haben – 70 Jahre Frieden und 70 Jahre 2. demokratische Republik, 60 Jahre frei, unabhängig und souverän. In diesen 70 Jahren hat sich das Land zu einem international anerkannten, eigenständigen Staat mit hoher Lebensqualität entwickelt. Leider scheint die Zeitrechnung der Dokumentationen und Berichte in den Medien anlässlich der Jubiläumsjahre in den ersten Wochen des Mai 1945 zu enden. Als ob alles danach nicht mehr erwähnenswert wäre. Es ist, wie wenn man bei einer 70. Geburtstagsfeier wäre und dort wird nur über die Geburtswehen und die Schwangerschaft der Mutter des Jubilars und wie sich seine Eltern kennen gelernt haben, geredet. Kein Wort darüber, was der Jubilar selbst erlebt und geleistet hat, was ihn ausmacht. Ich würde mir wünschen, dass die positiven Entwicklungen der letzen 70 Jahre in der öffentlichen Diskussion stärker hervorgehoben werden.

Es ist doch selbstverständlich

Vielleicht betrachten wir heute viele Errungenschaften der zweiten Republik als eine Selbstverständlichkeit, dass wir ihre Bedeutung gar nicht mehr Wert schätzen und vielleicht auch gar nicht mehr nachvollziehen können, was alles notwendig ist, damit sie auch weiterhin gewährleistet sind. Sie sind Teil unseres Systems, eines Systems, das sich in einer Zeit des schier endlosen Wirtschaftswachstums etabliert hat. Die Errungenschaften an die ich dabei denke sind z.B. eine gesicherte medizinische Versorgung für jeden, Zugang zu Bildung für jeden, gut entwickelte und ausgebaute Infrastruktur, gesicherte Selbstversorgung mit Lebensmitteln, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Demokratie mit Wahlgeheimnis. Alles Werte, bei denen es sich lohnt, bewusst darauf zu achten, dass sie uns erhalten bleiben und nicht missbraucht, ausgereizt oder ausgehöhlt werden.

  Gisela Zechner

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